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17.09.2011

von Silko

Inflation

1923 herrschte in Deutschland eine noch nie da gewesene Geldentwertung.

Wer seinen Lohn bekam, war gut beraten sofort damit einzukaufen, weil man Stunden später

für diesen Betrag nichts mehr kaufen konnte. Kostete um 9 Uhr ein Kilo Fleisch noch 2 Millionen

Mark, konnte es durchaus sein, dass man dafür um 13 Uhr 10 Millionen zahlen musste. Inflation ist immer dann gegeben, wenn die Preise von Leistungen und Gütern über einen längeren Zeitraum hinweg stark steigen. Von Geldentwertung spricht man jedoch nicht, wenn der Preis nur für bestimmte Güter steigt. Es ist nämlich durchaus möglich, dass die Preise anderer Güter fallen. Verlierer einer Geldentwertung sind vor allem die Arbeitslosen und Sparer. Das Einkommen des Arbeitslosen wird den laufend steigenden Preisen kaum angepasst. Der Sparer der sein Geld zu einem Zins von 4% bei der Bank anlegt, wird um seinen Zinsertrag gebracht, wenn die Preise um 9% steigen. Es muss daher ein wichtiges Ziel der Wirtschaftspolitik sein, Inflation zu vermeiden.

11:07 Uhr 20.11.2011

Kristin sagt:
Immer wieder schön bei euch zu landen. Werd euch immer treu sein.

20:06 Uhr 20.9.2011

H.-Wolfgang sagt:
Eine tolle Seite, die ich in Zukunft wohl öfter mal besuche

07:44 Uhr 20.9.2011

Judata sagt:
Interessantes Thema und sehr gut umgesetzt, in den Artikeln sowie auch im Design. Gefällt mir echt gut!